Importeur werden

Wie kann ich mit Waren aus China oder den USA ein erfolgreicher Importeur werden?

Allerdings gibt es beim Import aus China gerade aus Deutschland eine Menge Vorschriften. Denn der globale Handel ist keineswegs so frei, wie man denken könnte. Als Importeur aus China ist man dazu verpflichtet, zahlreiche Importbeschränkungen und Regularien zu beachten. Dies geschieht jedoch in Ihrem eigenen Interesse, denn es haftet keineswegs der Hersteller, sondern derjenige, der ein Produkt in die EU einführt – der sogenannte Inverkehrbringer, sprich „wer es in den Verkehr bringt“.

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Ihre chinesischen Geschäftspartner die einschlägigen Bestimmungen schon kennen. Die Paragraphen und Anweisungen sind mittlerweile so umfangreich und komplex, dass auch die meisten europäischen Unternehmer längst keinen Überblick mehr haben. Chinesischen Unternehmern wird es da sicher kaum besser gehen. Manche mögen es mit den Vorschriften wahrscheinlich auch nicht so eng nehmen wie wir Deutschen das gewohnt sind.

Inhaltsverzeichnis:

Was darf man überhaupt aus China importieren?

Sollten Sie denken Sie dürfen nach belieben den Import aus China tätigen liegen sie Falsch! So dürfen sie beispielsweise nicht alles aus China Importieren. Außerdem gibt es viele Produkte aus China , die der Importüberwachung, Mengenbeschränkung oder anderen Restriktionen unterliegen, wie z.B. landwirtschaftliche Erzeugnisse, Tabak, Waffen, Textilien. Hier müssen die entsprechenden Regelungen unbedingt eingehalten werden.

Klar dürfte sein, dass der Import aus China für Raubkopien und Plagiate verboten ist. Das Problem: Auch wenn Sie die Plagiate gar nicht als solche erkannt haben, sind Sie dafür verantwortlich. Es drohen Ihnen die Zerstörung der Produkte (natürlich ohne finanziellen Ausgleich) und ein Gerichtsverfahren.

Weitere Beschränkungen bestehen beispielsweise bei genetisch manipulierten Organismen, beim Import von lebenden Tieren oder auch für chemische Produkte, die bestimmte Stoffe, wie z.B. Quecksilber enthalten.

Beschränkungen beim Import aus China

Um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Hersteller zu wahren, wurden unter anderem Beschränkungen für den Import aus China eingeführt. Für den Import chinesischer Textilien galten bis 2008 noch Beschränkungen, diese wurden allerdings aufgehoben. Bereits 2005 aufgehoben wurden entsprechende Beschränkungen für Schuhe (teilweise), Porzellan, Keramik, Tischgeschirr und Küchenartikel.

Darüber hinaus werden in Einzelfällen weitere „Anti-Dumping-Maßnahmen“ gegen Produkte aus China verhängt. So ist für Kompaktleuchtstoffröhren (so genannte Energiesparlampen) ein Zoll in Höhe von 66,1 % fällig. Ähnlich werden Lederschuhe besteuert. Und auch für Taschen aus PE zahlt man einen „Strafzoll“ in Höhe von 28,8 % – allerdings verfügen 130 Produzenten über eine Ausnahmeregelung.

Inhaltsstoffe bei importierten Produkten?

Umweltschutz und Gesundheit sind zwei Themenfelder, die in der EU sehr ernst genommen werden. So gibt es beispielsweise Bestimmungen zur Begrenzung des Nickelanteils in Produkten, die direkten Hautkontakt haben, wie z.B. Uhren, Schmuck, aber auch Jeansknöpfe.

Seit Anfang 2007 gilt ein Verbot von bestimmten Phthalaten (Weichmachern) in PVC-Spielzeugen und Kinderartikeln. Verboten sind auch Kleidung, Schuhe und Lederartikel, die Azo-Farbstoffe enthalten, aus denen sich aromatische Amine entwickeln können.

Im Vordergrund des Umweltschutzes steht unter Anderem die Elektroschrottverordnung, die vorschreibt, dass der Importeur die Rücknahme und Entsorgung alter Elektrogeräte gewährleisten und bezahlen muss – auch nach vielen Jahren noch. Weitere Richtlinien schreiben Grenzwerte für gefährliche Substanzen vor. Dabei muss berücksichtigt werden, dass für ganz ähnliche Elektroprodukte völlig verschiedene Richtlinien gelten können.

Bescheinigungen und Zertifikate für bestimmte Importprodukte

Rund um die Sicherheit von Geräten und Produkten gibt es selbstverständlich eine Menge von schriftlichen Nachweisen. So wird für gewisse Artikel eine Konformitätserklärung verlangt, die bescheinigt, dass die Produkte den geltenden Vorschriften entsprechen. Diese Konformitätserklärung können Sie selbst abgeben oder vom TÜV testieren lassen, wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen. Die Produkte müssen dann mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet sein und die Adresse des Verantwortlichen für den Import aus China in die EU tragen. Das betrifft beispielsweise Spielzeug, Druckbehälter, Sportboote, Aufzüge und noch vieles mehr. Vorsicht: Im Zweifelsfall muss vom Hersteller oder Importeur bewiesen werden, dass der Artikel tatsächlich den nötigen Vorschriften entspricht. Das geht dann nur über einen unabhängigen Test , z.B. beim TÜV.  Der Zoll darf im Zweifel die Einfuhr der Ware blockieren und die Prüfung verlangen.

Desweiteren gibt es in Deutschland und der EU gewisse Normen, die rechtlich zwar nicht bindend sind, aber im Sinne des Käuferschutzes als Standard angesehen werden. Dazu gehören beispielsweise DIN, ISO oder BS. So entspricht beispielsweise eine Steckdose üblicherweise in Deutschland der DIN VDE. Wenn das nicht so ist, ist das ein Problem des Importeurs.

Qualität bei Produkten aus China?

Überprüfen Sie auf jeden Fall alle Zertifikate ganz genau, z.B. durch Vergleich der Zertifikatsnummer mit den Unterlagen beim ausstellenden Testinstitut. Dabei ist unter Anderem entscheidend, ob das Ihnen vorliegende Muster überhaupt baugleich mit dem Muster ist, das zur Zertifizierung verwendet wurde. Für die Prüfung ist allerdings die Erlaubnis des Herstellers nötig, da sonst der Testbericht nicht eingesehen werden darf. Außerdem sind die meisten Zertifikat (z.B. GS) laufzeitbegrenzt. Das bedeutet, dass das Zertifikat nach fünf Jahren erneuert werden muss. Achten Sie deshalb darauf dass das Datum des Zertifikates aktuell ist. Unter Umständen kann es sogar vorkommen dass Zertifikate schlichtweg gefälscht sind.

Welche Schritte sind beim Import aus China ratsam?

Wenn Sie beim Import aus China wie folgt vorgehen sollten Sie auf der sicheren Seite sein:

  • Kommunikation mit dem Produzenten ist sehr wichtig, nehmen Sie kontakt mit verschiedenen Produzenten auf und ermitteln Sie wer für Sie am besten geeignet ist
  • Vor-Ort-Auditierungen, schauen Sie sich die Produktionsstätten nach möglichkeit vorher an
  • Muster anfordern (vom Rohmaterial, vom fertigen Produkt, von ähnlichen Produkten)
  • Muster-Prüfung
  • Rohmaterial-Prüfung
  • Anzahlungen sind üblich, diese sollten je nach Produkt aber 40% nicht überschreiten
  • Inspektion während der Produktion, halten Sie kontakt mit dem Produzenten und bleiben Sie auf dem Laufenden
  • Warenendabnahme, prüfen Sie die Ware bevor Sie den vollen Preis bezahlt haben, wenn Sie erst mal bezahlt haben ist Ihre Verhandlungsposition wesentlich schlechter.
  • Wer übernimmt die Versandkosten und den Transport, machen Sie sich mit den Incoterms vertraut
  • Überwachung der Verladung und trägt die Verantwortung

Sämtliche Prüfungen sollten durch erfahrene Personen erfolgen, die mit dem Produkt und den aktuellen Vorschriften vertraut sind.

Die Prüfzeichen GS, TÜV-cert und ETL verified zum Beispiel beinhalten eine regelmäßig wiederholte Fabrikinspektion, die sicherstellt, dass die Produktion mit gleich bleibender Qualität erfolgt und die Produkte mit den Mustern, die zur Zertifizierung verwendet wurden, identisch sind.

Haftung für die Produkte die aus China importiert werden

Sollten einmal Probleme mit der Ware aus China beim Endkunden auftreten, hat der Importeur ein Problem, nicht der Hersteller in China. Denn nach dem Produkthaftungsgesetz haftet zunächst der Inverkehrbringer in die EU, also der Importeur. Selbst wenn es Ihnen gelingen sollte, ein Verschulden des Herstellers nachzuweisen, wird es schwer, diesen dazu zu bringen, für den entstandenen Schaden aufzukommen. Achten Sie deshalb darauf dass die Produkte gerade im Bezug auf Gesundheits- und Umweltschutz einwandfrei sind. Denn hier haben Sie bei einer Klage schnell hohe finanzille Einbußen!

Wo finde ich Großhandler und Produzenten in China?

Am einfachsten ist es über Kontakte an seriöse Händler und Produzenten zu kommen. Nicht jeder Importeur wird Ihnen allerdings gerne seine Quellen für den Import aus China zur Verfügung stellen. Gerade in China gibt es aber auch Zahlreiche Handelsplattformen auf denen Sie nach Handelspartnern oder Produzenten suchen können. Dort finden Sie sowohl Große Firmen aus auch Kleine. Achten Sie darauf dass Sie direkt mit einem Angestellten der Firma kommunizieren, denn in China ist es üblich dass Freie Verkäufer für große Firmen Kunden Akquirieren und dann eine Provision kassieren. Diese wird dann in der Regel Ihnen berechnet.

Wie verhandle ich richtig?

Ein guter Mittelsmann ist hilfreich, wenn es darum geht zu erkennen, was chinesische Verhandlungspartner wirklich sagen wollen. So wird Beispielsweise ein Chinese einen Vorschlag nie eindeutig ablehnen, sondern sich lieber hinter wolkigen Formulierungen verstecken. Er will damit vermeiden, dass Sie Ihr Gesicht verlieren. Ein guter Mittelsmann hilft dabei zu verstehen, was mit einer Aussage wirklich gemeint ist und vermittelt auch im Falle von Differenzen. Allerdings bringt es die starke hierarchische Ausrichtung der chinesischen Gesellschaft mit sich, dass mehr auf den sozialen Status geachtet wird als wir es gewohnt sind. So sind erfolgreiche Verhandlungen oft nur unter hierarchisch Gleichgestellten möglich. Seien Sie also nach möglichkeit selber in Kontakt.

Verhandlungen zwischen Importeur und Produzent verlaufen selten geradlinig. Während wir Deutschen es gewohnt sind, einzelne Punkte auf unserer To-Do-Liste nacheinander abzuhaken, betrachtet der Chinese das Ganze. Dabei erscheint es oft Wahrlos wie er von einem Punkt zum Anderen springt und dabei unermüdlich wieder und wieder die Diskussion immer gleicher Fragen fordert. Wichtig ist, sich hiervon nicht irritieren zu lassen und sich auch keinesfalls dazu verleiten zu lassen, Ihren Import aus China durch unüberlegte und unnötige Zugeständnisse abkürzen zu wollen. Halten Sie durch und spielen Sie mit – Ihre chinesischen Lieferanten werden Sie für Ihre Ausdauer bewundern und dies honorieren.

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